Neuer Anstrich für den Zahlungsverkehr

SEPA

Die nationalen Lastschrift- und Überweisungsverfahren wurden zum 1. Februar 2014 abgeschaltet. Nutzen Sie das Informationsangebot Ihrer Sparkasse und erfahren Sie, was sich im Einzelnen geändert hat.

 
 

Europa wächst zusammen. Ein wichtiger Schritt zu einem europäischen Wirtschaftsraum war 2002 die Einführung des Euro-Bargeldes. Bereits 2004 hat die europäische Kreditwirtschaft damit begonnen, den europäischen Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Ziel war die Schaffung eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums in Europa, der sogenannten "Single Euro Payments Area", kurz: SEPA.

Alle an den SEPA-Zahlverfahren teilnehmenden Länder finden Sie in der SEPA-Länderliste. Die SEPA stellt somit einen einheitlichen großen Zahlungsverkehrsraum dar, in dem Sie Ihre Zahlungen in Euro genauso einfach und bequem abwickeln können wie bisher innerhalb Deutschlands.

Altverfahren abgeschaltet. Der europäische Gesetzgeber legte in 2012 unter anderem fest, dass die nationalen Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften in Euro zugunsten der neuen SEPA-Zahlverfahren abgeschaltet werden müssen. Stichtag hierfür war der 1. Februar 2014.

Seit dem Stichtag sind alle Überweisungen und Lastschriften in Euro innerhalb Deutschlands nach europaweit einheitlichen Standards vorzunehmen.

Einheitliche Daten. Ob im Inland oder europäischen Ausland – die Kunden- bzw. Kontokennungen, wie IBAN und BIC, sind einheitlich aufgebaut. Einheitliche Prüfkriterien erhöhen zudem die Übermittlungssicherheit Ihrer Daten. Weitere Einzelheiten zu IBAN und BIC finden Sie hier.

Ein Konto für alle Fälle. Sie benötigen europaweit nur noch ein einziges Konto, mit dem Sie per Überweisung oder Lastschrift im SEPA-Raum bequem und einfach bezahlen können. Sie können Ihre Miete in Deutschland bezahlen, Geld an die im europäischen Ausland studierenden Kinder überweisen und vieles mehr.

Volle Kontrolle über Ihre Lastschriften. Zahlen Sie mit der SEPA-Lastschrift fällige Rechnungsbeträge europaweit. Mit dem Fälligkeitsdatum bei der SEPA-Lastschrift können Sie auf den Tag genau für das notwendige Guthaben auf Ihrem Konto sorgen.

Schlüssel ist das neue SEPA-Lastschriftmandat. Für die Nutzung der SEPA-Lastschrift müssen Sie dem Zahlungsempfänger ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen. Das SEPA-Lastschriftmandat ermächtigt den Zahlungsempfänger, fällige Rechnungsbeträge einzuziehen. Zusätzlich enthält es die Weisung an Ihre Sparkasse, die SEPA-Lastschrift einzulösen.

Wird Ihr Konto einmal unberechtigt belastet, zum Beispiel weil der abgebuchte Betrag größer als vereinbart ist, können Sie die Erstattung des Betrages innerhalb von acht Wochen ab dem Belastungstag verlangen. Bei einem nicht erteilten oder gelöschten Mandat (unautorisierte Lastschrift) beträgt die Rückgabezeit bis zu 13 Monate.

 
 
 
 
Service-Telefon
02736/497-0
 
 
 
 

Video Info-Tour

Alle wichtigen Informationen zur SEPA-Umstellung finden Sie einfach und übersichtlich erklärt in der Info-Tour.